{Kunst am Sonntag} | »Dreams of an animal in prison«

Immer wieder Sonntags …, zeige ich euch ein bisschen Kunst. Diesmal ein Werk eines zeitgenössischen, österreichischen Künstlers, dass ich in der Ausstellung »Wahr statt Unklar« | Ausstellung gesehen habe.

”Wovon träumen Tiere in Gefangenschaft?”, lautet die Frage, mit der sich der Künstler Jürgen Stöffelbauer für das Werk »Dreams of an animal in prison« beschäftigt. Während der Erarbeitung hat Stöffelbauer versucht, sich in die Rolle eines Tieres hineinzuversetzen, das ein Leben in Gefangenschaft verbringen muss.
Er versuchte nach zu fühlen “welche Gedanken, Träume und Wünsche, Tiere in Gefangenschaft, Massentierhaltung, sowie auf dem ‘normalen’ Bauernhof haben könnten.”
DreamsofanimalinprisonJürgen Stöffelbauer, Dreams of an animal in prison, 2014 

Blühende Wiesen, die Weite des Himmels oder plätschernde Bäche beispielsweise können viele Tiere niemals in ihrem Leben sehen, riechen oder spüren.   

Fotos von © Jürgen Stöffelbauer

Mit diesem Werk möchte der Künstler zum Nachdenken anregen und deutlich machen, dass sich der Mensch im Umgang mit Tieren seiner Verantwortung bewusst werden muss.

Warum setzt du dich in deiner Kunst mit der Beziehung zwischen Menschen und Tieren auseinander?

Jürgen Stöffelbauer: Da der Mensch sich als „Krone der Schöpfung“ erklärt hat, verfügt er über die Natur und die natürlichen Ressourcen und entfernt sich immer weiter vom System, von welchem er selbst ein Teil ist. Ich stehe dem sehr kritisch gegenüber. Sei es nun der Umgang mit Pflanzen, Tieren oder dem Planeten an sich. Wir Menschen haben die größte Verantwortung über die Artenvielfalt auf unserem Planeten, sei es nun Fauna oder Flora, sowie unsere eigene Zukunft. Jedes Lebewesen hat ein Recht auf ein LEBEN. Dies ist ein Grundrecht, welches nicht nur für Menschen gilt. Jeder Einzelne kann dazu beitragen, dass es für jeden auf der Welt angenehmer wird. Nur muss man wollen.

In meiner Photografie versuche ich vor allem die schönen Dinge und Momente festzuhalten, ohne anschließender Bearbeitung, da viele Menschen in ihrem „Stress“ aus Konsum und digitalem Wahn vergessen, wie wunderbar die Natur ist. Vielleicht kann ich so, einen Funken für ein Umdenken in den Menschen zünden.

Möge eines Tages ein autonomes Leben in Freiheit für alle Lebewesen Realität werden.

vegan lve&peace
miss viwi

5 Gedanken zu “{Kunst am Sonntag} | »Dreams of an animal in prison«

    1. Lieber Tim!

      Das Schicksal von Millionen Tiere auf dieser Welt ist leider auch sehr traurig. Interessant, wenn Künstler_innen sich mit dieser Thematik auseinandersetzen.

      Danke für deinen Besuch und liebe Grüße,
      miss viwi

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