{Kunst am Sonntag} | The Guerrilla Girls | Part I

Wer sind »Die Guerrilla Girls«?
Anonyme Frauen die Namen von toten Künstlerinnen und Gorillamasken am Kopf tragen.
Die Guerrilla Girls sind eine aktivistische Künstlerinnengruppe mit einem Ziel → Aufdecken – Diskutieren – Verändern!


Welche Art von Kunst machen »Die Guerrilla Girls«?

Mit Aktionen, Poster, Sticker, Bücher und andere Druckprojekte werden Sexismus und Rassismus in Politik, der Kunstwelt, im Film und der Kultur selbst aufgedeckt und zur Diskussion gestellt.

Als eine Form von politischer Kunst changiert das Schaffen der Guerrilla Girls an der Schnittstelle aktivistische Kunst – künstlerischer Aktivismus.

Stilistisches Mittel der Guerrilla Girls ist der Humor. In humoristischer Manier werden Fakten und Informationen transportiert, Diskussionen provoziert und gezeigt, dass Feministinnen lustig sein können.

Warum tragen die Frauen Gorillamasken?
Die Gorillamasken am Kopf der Künsterinnen haben verschiedene Zwecke.
Die Masken ermöglichen den Fokus auf die Themen selbst. (Aufmerksamkeit auf die Persönlichkeiten der Künstlerinnen und deren Werke ist nicht erwünscht.)
Die Masken folgen einer langen Tradition von männlichen Superhelden und Rächern, wie Robin Hood, Batman oder The Lone Ranger. (Die Guerrila Girls erklären sich selbst als feministische Entsprechungen in dieser Tradition.)

Die Masken ermöglichen es den Künstlerinnen, welche einzeln ebenfalls in der Kunstszene tätig sind, ihre Identität zu schützen. (Um mögliche Repressionen oder Nachteile zu vermeiden)

Wie alles begann … Die Geburtsstunde der Guerrilla Girls

Am 14. Juni 1984 fand vor dem Museum of Modern Art in New York eine Demonstration statt bei der feministische Aktivistinnen gemeinsam aufgrund der Tatsache protestierten, dass im MoMa eine Überblicksausstellung gezeigt wurde, die mit 169 künstlerischen Positionen nur 13 weibliche Künstlerinnen und noch viel weniger farbige Künstler_innen präsentierte. Diese Fakten machten wütend. Für Teilnehmerinnen an der Protestdemo war es schockierend, dass die Besucher_innen der Ausstellung diesen Zahlen keine Beachtung schenkten und davon unberührt blieben. Es brauchte einen zeitgemäßen und kreativen Weg, um den Glauben der Menschen an Museen und daran, dass in der Kunstwelt keine Diskriminierung stattfindet zu durchbrechen.
Einige Künstlerinnen schlossen sich zusammen, gestalteten Poster und nannten sich The Guerrilla Girls. Die ersten Poster lösten Diskussionen aus, welche 30 Jahre danach immer noch geführt werden.

miss viwi

4 Gedanken zu “{Kunst am Sonntag} | The Guerrilla Girls | Part I

    1. Danke für dein positives Feedback! Freut mich. Es werden weitere Teile folgen, in denen ich mich mit dieser Künstlerinnengruppe auseinandersetzte.
      Liebe Grüße
      miss viwi

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