Rinderqual und Behördenversagen: Richterin fällt bedeutendes Urteil!

Gestern habe ich über einen besonders schweren Fall der Tierquälerei in einem niederösterreichischen Rindermastbetrieb berichtet.→ Österreichs Behörden versagen! | Gequälte Rinder – überforderte Landwirte – geprellte Konsument_innen | Kontrollen? – Nein! / EU-Subventionen – Ja!

Heute, am 2. Dezember 2014 fällte das Bezirksgericht Waidhofen an der Thaya, im zweiten und letzten Verhandlungstag, ein rechtskräftiges Urteil.
Der Landwirt wurde wegen “Vernachlässigung der Tiere” und “aktivem Herausreißen der Ketten” zu drei Monaten bedingt verurteilt.

Die Richterin äußerte ihre Empörung über den Umstand, dass Landwirte sich durch eine einfache, nicht überprüfte Erklärung vom Verbot der dauernden Anbindehaltung selbst ausnehmen können“, es sei “nicht tolerierbar” diesen „untersten, untersten, untersten Standard“ noch zu unterschreiten.

Elmar Völkl vom Verein Gegen Tierfabriken hat den Prozess beobachtet und sieht in diesem Urteil ein klares Signal für die Zukunft: „Heute ist ein richtungsweisendes Urteil gefallen, mit einem klaren Signal an TierhalterInnen, dass die Unterschreitung der ohnehin niedrigen Mindeststandards nicht mehr toleriert wird!“

News des Verein gegen Tierfabriken:
Urteil im Kettenrinder-Prozess: Tierquäler rechtskräftig verurteilt

2 Gedanken zu “Rinderqual und Behördenversagen: Richterin fällt bedeutendes Urteil!

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